Friedensforum Münster
Wir müssen Münster bewegen. Lasst uns zusammen laut werden in einem großen Bündnis aller Organisationen, die sich in Münster für Frieden, Solidarität und Klimaschutz einsetzen.“
Unter diesem Motto hat die Friedeninitiative Münster e.V. FIM im Februar 2025 eingeladen zu einem Treffen, um über die Bündnisarbeit in Münster und gemeinsame Aktionen zu sprechen.
Vor einem Jahr ging es um Gemeinsamkeiten und „Streitigkeiten“ in der Friedensarbeit, um die Verhinderung der Stationierung der Mittelstreckenraketen, um die Beendigung der Kriege, um Friedensverhandlungen und humanitäre Hilfen – der Klimaschutz darf nicht vergessen werden.
Als Friedensforum haben wir uns seitdem regelmäßig getroffen und produktiv über Gemeinsamkeiten und Dissense gesprochen. Ergebnis ist ein Diskussionspapier, das hier heruntergeladen werden kann. Es freut uns, dass wir erfolgreich gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt haben und auch Projekte wie den „Alternativen Westfälischen Friedenspreis“ initiieren konnten.
Das Friedensforum ist ein offener Kreis von Menschen aus unterschiedlichen Organisationen, die sich einmischen.
Wir setzen uns für eine friedliche, sozial gerechte und gewaltfreie Welt ein. Aufrüstung und Abschreckung schaffen keinen dauerhaften Frieden, sondern verstärken Unsicherheit, Misstrauen und Leid. Kriege führen zu massenhaften Opfern, langfristigen Konflikten und dienen selten den Interessen der Bevölkerung.
Unsere Position ist klar: Es gibt keine gerechten Kriege. Statt Militarisierung brauchen wir Diplomatie, zivile Konfliktlösungen und internationale Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Kriegsopfer, Geflüchteten und Kriegsdienstverweiger*innen und orientieren uns an den Menschenrechten.
Wir fordern u. a.:
verstärkte diplomatische Initiativen zur Beendigung aktueller Kriege
keine Waffenlieferungen in Krisengebiete
Abrüstung statt Aufrüstung und mehr Investitionen in Soziales, Bildung und Klimaschutz
eine europäische Friedensordnung unter Einbeziehung aller Staaten
Schutz für Deserteur*innen und Geflüchtete
Wir treten entschieden gegen Nationalismus, Militarisierung und jede Form von Diskriminierung auf. Eine glaubwürdige Friedensarbeit basiert für uns auf Humanismus, Antifaschismus und wissenschaftlicher Orientierung.
Wir verurteilen alle völkerrechtswidrigen Kriege – wie den in der Ukraine, im Iran und in Gaza. Unser Ziel ist immer eine friedliche Lösung, die die Rechte aller Beteiligten wahrt.
Alle Organisationen, die diese Werte teilen, laden wir herzlich ein, sich zu beteiligen und gemeinsam aktiv zu werden. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Organisationen mitmachen würden.
Schon jetzt sind für 2026 viele Veranstaltungen von den verschiedenen Organisationen im Bereich Frieden, Klimaschutz und Demokratiestabilisierung, geplant – lasst uns das besser koordinieren und zeigen, dass wir sehr viele sind!